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Du bist, wie du schläfst!

Unser Leben raubt uns den Schlaf. Dabei ist die nächtliche Erholung so wichtig für unser Wohlbefinden. Mit diesen Tipps kommen Sie zur Ruhe!

Text Babett Müller

Das Unwort Freizeitstress bringt es auf den Punkt: Nicht nur im Büro, auch nach Feierabend und am Wochenende hetzen wir von einem zum nächsten Termin, um unser  Leben möglichst erfüllt zu gestalten. Auf der Strecke bleibt der Schlaf. „Schlaf ist eine Zeit intensiver neurologischer Aktivität – eine reiche Zeit der Erneuerung, der Gedächtnisfestigung, der Gehirnerholung und neurochemischen Reinigung, die der Erhaltung der kognitiven Leistungsfähigkeit dient. Richtig bewertet ist die Zeit, die wir schlafend verbringen, ebenso wertvoll wie die Zeit, in der wir wach sind. Tatsächlich erhöht die richtige Menge an Schlaf die Qualität jeder Minute, die wir mit offenen Augen verbringen“, schreibt Arianna Huffington in ihrem Buch „Die Schlaf-Revolution“. Wir leben in einer Gesellschaft, die unter chronischem Schlafmangel leidet. Das wiederum hat verringertes Leistungsvermögen, Gereiztheit und Krankheit zur Folge – na dann, gute Nacht! Das Credo „Schlafen kann ich, wenn ich tot bin“ ist überholt. Mehr Schlaf ist die Rückkehr zu sich selbst, zu mehr Achtsamkeit im Umgang mit Körper und Seele und steigert die Qualität unserer wachen Zeit. Nicht indem wir den Tag so voll packen wie möglich, finden wir zur Erfüllung und Ausgeglichenheit, sondern indem wir unserem Körper und unserer Seele Zeit geben, zu verarbeiten und zu regenerieren. Guter Schlaf ist oft Einstellungssache. Wer unter Einschlaf- und Durchschlafproblemen leidet, hat viele Möglichkeiten, dem entgegenzuwirken: Zum Beispiel das Schlafzimmer von jeglichen elektronischen Geräten freihalten, mit Stoffen, Licht und Farben für ein kuscheliges Wohlfühlambiente sorgen oder regelmäßige Einschlaf-Rituale einhalten. All das kann einen erholsamen Schlaf fördern, von dem maßgeblich unsere Gesundheit, Lebensfreude und Ausgeglichenheit abhängt. Was Ihnen hilft, ist ganz individuell –  probieren Sie es einfach aus!

 

Einschlaf-Tipps

Schlaftees aus Baldrian, Hopfen und Melisse wirken gegen nervös  bedingte Einschlafstörungen und Unruhezustände.

 

Duftöle mit schlafanregender Wirkung: Baldrian, Bergamotte, Geranie, Hopfen, Lavendel, Melisse, Mimose, Myrte, Neroli, Orange, Petit Grain, Römische Kamille, Rose, Zedernholz – ein paar Tropfen aufs Schlafkissen oder auf einen Duftstein im Schlafzimmer geben.

 

Süßes Betthupferl: Warme Milch mit Honig oder Bananen enthalten viel Tryptophan, einen Stoff, der den Schlaf begünstigt.

 

Mit Kräutern oder Zirbenspänen gefüllte Duftkissen fördern das Einschlafen. Durch die Körperwärme lösen sich die ätherischen Öle und entfalten über die Atemwege ihre Wirkung.

 

Ein 20-minütiges Vollbad mit Badezusätzen aus Kamille, Lavendel, Melisse, Baldrian, Heublumen oder Lindenblüten macht angenehm müde und schläfrig. Am besten gleich nach dem Bad ins Bett gehen.

 

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Foto © Grüne Erde

2018-09-11T15:27:22+00:00

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