Farbenfrohe, individuelle und nachhaltige Mode für Frauen jeden Alters: Dafür steht die schwedische Designerin Gudrun Sjödén bereits seit über 40 Jahren.

Nachhaltiges Design von Anfang an

Ihre Erfolgsgeschichte begann 1976, als sie ihren ersten Laden in Stockholm eröffnete. Im Laufe der Jahre hat sich Gudrun Sjödén zu einem weltweit agierenden Unternehmen entwickelt, das heute seine Kollektionen in über 50 Länder verkauft – sowohl in den eigenen Konzeptläden als auch über Kataloge und den eigenen Webshop.

Gudruns Modelle bestechen durch raffinierte Muster und legere Schnitte, inspiriert von traditionellem Textilhandwerk aus aller Welt. Bei der Kreation legt die Designerin nicht nur großen Wert auf ein unkompliziertes, zeitloses Design, sondern auch auf nachhaltige Naturmaterialien.

Designerin Gudrun Sjöden

„Natur und Nachhaltigkeit spielten für mich von Anfang an eine große Rolle. Langlebiges Design zu kreieren, das ist sicherlich mein wichtigster Beitrag zu einer grüneren und schöneren Welt. Formschöne und funktionale Produkte, die man verwendet, bis sie ausgedient haben, sind meiner Überzeugung nach der erste Schritt zu einem sparsameren Umgang mit den Ressourcen unserer Erde. Diesen Grundsatz verfolge ich bereits seit über 40 Jahren, und er ist der Ausgangspunkt meiner Modeleidenschaft und Ideen“, erklärt die muntere 78-Jährige, die auch heute noch als Chefdesignerin im eigenen Unternehmen tätig ist und all ihre Entwürfe von Hand skizziert.

Reine Naturmaterialien – von Öko-Baumwolle bis Recycling-Fasern

Auch bei der Materialauswahl werden Natur und Nachhaltigkeit großgeschrieben: Neben zertifizierter Öko-Baumwolle, Mulesing-freier Wolle und Leinen werden Lyocell und Modal verarbeitet – beides weiche und trageangenehme Materialien, die aus zertifizierten Wäldern stammen und in einem geschlossenen Kreislauf produziert werden.
Seit einigen Jahren haben auch recycelte Stoffe ihren festen Platz in Gudrun Sjödéns Kollektionen. Verwendet werden dafür Reste aus der Textilproduktion, die sonst weggeworfen würden. Die Textilreste werden zunächst nach Farben sortiert und die Fasern schließlich zu neuem Garn versponnen. Das Gute daran: Durch die Verwendung wiederaufbereiteter Materialien reduziert das Unternehmen Gudrun Sjödén seinen ökologischen Fußabdruck in puncto Wasserverbrauch, Anbaufläche, Energie und Chemikalien.

Ein Klassiker seit 1979 – Gudruns Streifenshirt

Blau gestreiftes Shirt

Ein gutes Beispiel für nachhaltiges Design ist Gudruns klassisches Shirt mit Rundhalsausschnitt, langen Ärmeln und zentimeterbreiten Blockstreifen. Das Modell wird seit den 1970er-Jahren immer wieder in neuen frischen Farben aufgelegt. Es ist nicht nur aus 100 Prozent Öko-Baumwolltrikot gefertigt, die Baumwolle und die gesamte Produktionskette sind außerdem zertifiziert, was eine nachhaltige Produktion zu sozial fairen Bedingungen garantiert.

Gudruns guter Leitfaden

Damit sich ihre Kunden im Labyrinth der unterschiedlichen Umweltsiegel besser zurechtfinden, hat Gudrun Sjödén eine eigene Kennzeichnung eingeführt – Gudruns guter Leitfaden. Jedes umweltfreundliche Kleidungsstück ist mit Symbolen gekennzeichnet: Ein Blatt steht für nachhaltige Fasern, eine Blume für kontrollierte Produktionsbedingungen und ein Herz besagt, dass mit dem Kauf des Produktes eine wohltätige Organisation unterstützt wird.

Rotes Kleid von Gudrun Sjöden

Nachhaltige Basic Looks in Beige

Grüner Look von Gudrun Sjöden

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