
Nicole Renneberg ist seit 25 Jahren Filmproduzentin sowie Initiatorin und Moderatorin von gesundheitslounge.de.
Für ihre mehrteilige Sendereihe zu , Zellgesundheit und Prävention trifft sie renommierte Wissenschaftler und Ärzte, besucht Gesundheitszentren sowie Retreats und begrüßt Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen in ihrem Berliner TV-Studio. In ihrem Alltag hat sie zahlreiche Ansätze selbst ausprobiert.
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Was lässt uns schneller altern – und was lässt uns im hohen Alter aktiv, gesund und jung aussehen?
Wenn ich gefragt werde, wie alt ich bin, muss ich manchmal kurz nachdenken. Für mich sind meine 56 Jahre vor allem eine Zahl – bei gutem Licht werde ich oft zehn Jahre jünger geschätzt. Meine Mama ist 94 und klettert noch aufs Dach des Wintergartens, um ihn zu putzen.
Ich soll mich nicht aufregen: Sie hält sich ja an der Regenrinne fest! Sie kocht, gärtnert und lebt selbstbestimmt in ihrem Haus – und sieht viel jünger aus.
Sind es also die Gene? Die erste Hälfte meines Lebens bin ich so „durchgerutscht“ und hatte nicht viel Zeit, mir Gedanken zu machen. Mit zunehmendem Alter wird Slow Aging für mich nun immer spannender. Als Moderatorin habe ich deshalb eine neue Sendereihe rund um Longevity, Zellgesundheit und Prävention gestartet. Können wir unseren biologischen Alterungsprozess verlangsamen, vielleicht sogar teilweise umkehren?
Und welche Rolle spielen Gene, Ernährung, Bewegung, Liebe und Epigenetik? Mein Filmthema wurde schließlich zu einer ganz persönlichen Reise, einem Weg, auf dem ich vieles im Alltag ausprobiere. So reiste ich zum Beispiel mit Filmhund und Kameramann nach Liechtenstein, schlief unter Europas größtem Skalarwellenfeld und probiere weiterhin neugierig aus, was meinen Zellen guttut.
Dabei geht es nicht um anstrengende Gesundheitskonzepte, einen perfekten Ernährungs- oder Fitnessplan oder darum, zwanghaft jünger auszusehen, sondern ums Ausprobieren, Spüren und Fühlen für ein gesundes, bewusstes und glückliches Leben.
Was mir guttut und meine eigene Superkraft entfaltet, ist dabei nur eine Inspiration. Du darfst dich selbst auf die spannende Reise deines Lebens begeben und herausfinden, was sich für dich persönlich mit Leichtigkeit und Spaß in deinen Alltag integrieren lässt.
Warum mir ein gesundes und bewusstes Leben so am Herzen liegt?
Auf meinem Instagram-Kanal sieht mein Leben oft easy, bunt und locker aus. Aber hinter den schönen Bildern liegen auch andere Geschichten. Mit 28 Jahren, als junge Studentin, veränderte ein Moment alles: Ein Lkw-Fahrer übersah mich auf einer Landstraße. Als ich die Ärzte im Krankenhaus fragte, ob ich irgendwann wieder joggen könne, lächelten sie müde: „Wenn Sie irgendwann wieder laufen können, wäre das doch fein.“
Denn ich war gerade zwei Millimeter (!) an einer Querschnittslähmung vorbeigeschrammt. Einige Jahre später lief ich den Berlin-Marathon – und bekam zwei wunderbare Kinder. Da habe ich verstanden: Mein Körper ist ein Geschenk und meine Gesundheit ein bewusster Weg. Für das Magazin teile ich meine persönlichen Alltagstipps – als Inspiration für 2027. Aber warum warten? Fang einfach heute an und entdecke deine Superkraft!

Nicoles persönliche Longevity-Tipps
Gesundheitskick Stoffwechsel – den Körper besser verstehen
Bei einer Reportage in einem Schweizer Kurhaus habe ich gelernt, wie entscheidend unser Stoffwechsel für gesundes Altern ist. Er beeinflusst, wie unser Körper Energie verarbeitet und unsere Zellen mit Nährstoffen versorgt.
Ein effizienter Stoffwechsel hilft, die Regeneration der Zellen zu unterstützen und den natürlichen Alterungsprozess zu verlangsamen. Dabei tickt jeder Stoffwechsel anders – geprägt von Genetik, Ernährung, Bewegung und Lebensstil. Meine wichtigste Erkenntnis: Je besser ich meinen Körper verstehe, desto gezielter kann ich etwas für meine Gesundheit tun.
Mehr erfahren in Nicoles Reportage.
Energiekick Intervallfasten – Zellreinigung und Verjüngung von innen
Mein perfekter Start in den Tag: Intervallfasten. Ich lebe nach der 16:8-Methode – 16 Stunden fasten, acht Stunden essen. Für mich bedeutet das: Frühstück auslassen. Mein Körper hat sich daran gewöhnt und ich fühle mich morgens leichter, klarer und voller Energie.
Intervallfasten kann Stoffwechsel und Fettverbrennung unterstützen und die Autophagie, die zelleigene Reinigung, fördern. Schöner Nebeneffekt für mich: ein leichteres Bauchgefühl, mehr Energie und ein klarer Fokus für den Tag.
Mein Energie-Boost Rohkostsaft – die eigene Superkraft entfalten

Eigentlich müsste mein Saft, den ich entspannt im Slowjuicer herstelle, unter die Anti-Doping-Gesetze fallen. Denn sobald ich diesen trinke, jubeln meine Zellen und ich bekomme einen Energie-Push.
Mein Mix: Rote Bete, Möhren, Apfel oder Birne, Ingwer, frische Minze und ein Tropfen Olivenöl. Im Winter kommt Orange dazu. Bei den Mengen bin ich ganz entspannt: Ich nehme einfach, was mir schmeckt und guttut. An meinen Juice-Tagen brauche ich deutlich weniger Kaffee und grünen Tee.
Auszeit vom Alltag – warum Entschleunigung so gut tut
Eigentlich wollte ich nur schnell für einen kurzen Dreh an den Kochel- und den Walchensee. Doch als ich ankam, stellte ich fest: Es geht hier nicht um kurz oder schnell, sondern um Langsamkeit, , Selbstreflexion und bewusste Schritte, die uns ganz bei uns selbst ankommen lassen.
Und deshalb begann für mich in dieser wunderschönen Zwei-Seen-Landschaft eine ganz persönliche Reise zu mir selbst, die ich jedem empfehlen kann, wenn die Welt da draußen zu trubelig wird.

Longevity-Booster Bewegung – Muskeln als starke Basis
Bleib in Bewegung! Alle guten Tipps von mir helfen nur, wenn du dich zusätzlich ausreichend bewegst. Ideal sind Spaziergänge, leichtes Joggen und vor allem Krafttraining, ob im Fitnessstudio oder zu Hause mit Hanteln. Ab einem Alter von 30 Jahren nimmt die Muskelmasse ab.
Krafttraining kann dem entgegenwirken und Muskeln, Knochen sowie Beweglichkeit stärken. Ich selbst gehe drei Mal pro Woche ins Fitnessstudio, jogge regelmäßig mit meinem Hund und habe auf jeder Filmtour meine Laufschuhe dabei. Mein Tipp: Keine Ausreden – Bewegung gehört ins Leben!
Longevity-Schlüssel Darm – der Superkraft-Tipp
Was haben Menschen, die 100 Jahre und älter werden, gemeinsam? Eine Studie zeigt: ihr Darmmikrobiom, die Gemeinschaft der Mikroorganismen im Darm, ist besonders vielfältig und stabil. Daher sorge für eine gute Darmgesundheit.
Mit zunehmendem Alter nimmt die Vielfalt nützlicher Bakterien wie Bifidobacterium und Lactobacillus ab. Gleichzeitig können potenziell schädliche Mikroorganismen zunehmen. Ein Ungleichgewicht, das man Dysbiose nennt. Warum ist der Darm so entscheidend für Longevity? Und was kannst du für dein Mikrobiom tun?
Hier geht’s zum Gesundheitstalk mit einem renommierten Darmspezialisten.











