Die Bundesregierung hat am 25.03.2026 ein umfangreiches Klimaschutzprogramm vorgestellt, mit dem Anspruch, die gesetzlich festgelegten Klimaziele bis 2030 einzuhalten. Deutschlandfunk berichtet.

Grund für das neue Programm ist, dass Deutschland mit den aktuellen Zielen nicht auf Kurs ist. Umweltorganisationen, Fridays for Future und Klimawissenschaftler kritisieren hier unter anderem den Mangel an einem Tempolimit und den Bereich des Bauen.
Wichtige Punkte des Klimapakets beinhalten:
- Zahlreiche Einzelmaßnahmen auf 300 Seiten, die den Klimaschutz beschleunigen
- Ziel: 65% weniger Treibhausgas-Emissionen bis 2030 im Vergleich zu 1990
- Einsparungen von zusätzlich etwa 27 Millionen Tonnen CO₂
Zentrale Maßnahmen des Paketes sind unter anderem:
- Der Ausbau erneuerbarer Energien – Wind- und Solarenergie sollen deutlich schneller ausgebaut werden, sodass der Stromsektor schneller klimaneutral wird und fossile Energieträger ersetzt werden können
- Staatliche Förderprogramme sollen Haushalten beim Umstieg auf klimafreundlicherer Heizsysteme wie Wärmepumpen unterstützen. Maßnahmen zur besseren Dämmung und Energieeffizienz von Gebäuden werden ebenfalls vorangetrieben.
- Die Elektromobilität soll zwar durch Förderung und Ausbau der Ladeinfrastruktur weiter gestärkt werden, der Bereich gilt aber dennoch als Schwachstelle beim Klimaschutz.
- In Zukunft sollen Unternehmen dabei unterstützt werden, die Produktion auf klimaneutrale Verfahren umzustellen – Etwa durch den Einsatz von Wasserstoff oder klimafreundlichen Technologien.
Mit diesem Programm soll Deutschland unabhängiger von fossilen Energien werden und der Klimaschutz beschleunigt werden. Im Interview mit der Tagesschau ordnet Fachmann Niklas Höhne die Maßnahmen ein und betont, dass diese nicht reichen, um die nationalen Klimaziele zu erreichen. Auch die Kritik an den Lücken in den Bereichen Verkehr und Gebäude bleibt bestehen.
Quellen: Deutschlandfunk, Tagesschau














