In unserer hektischen Welt werden die Warnsignale, die der Körper sendet, leider noch zu oft überhört. Natürlich ist im Umkehrschluss nicht jedes Unwohlsein automatisch ein Warnsignal, aber speziell wenn der Körper öfter und zunehmend intensiver streikt, sollte genauer hingeschaut werden. Das ist, weil unsere Organe nun einmal nicht direkt sichtbar sind, zunächst aber gar nicht so einfach.

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Organe kommunizieren fortlaufend – aber nicht immer hörbar

„Auf seinen Körper hören“ – das dürfte jeder schon einmal selbst gehört haben, sei es nur von den besorgten Eltern oder Großeltern. Unbegründet ist das nicht, denn Organe versuchen fortlaufend zu kommunizieren. Dabei senden sie Signale aus, die manchmal sogar sichtbar sind: Zum Beispiel am Hautbild, am eigenen Appetit und der Konzentration, dem Energielevel oder der (mangelnden) Verdauungsqualität.

Der Darm steht besonders im Fokus, er wird manchmal als „zweites Gehirn“ bezeichnet. Deshalb gibt es auch das berühmt berüchtigte „Bauchgefühl“. Die Darm-Hirn-Verbindung hat einen direkten Einfluss auf das Stresslevel und die Stimmung, zudem ist der Darm naturgemäß sensibel. Das merken viele Menschen spätestens, wenn sie dauerhaft unter Stress oder Nervosität leiden. Auch im Urlaub oder auf Reisen macht sich der Darm oftmals bemerkbar.

Auf Organe hören, ist aber auch an anderer Stelle möglich. Haut, Haare und Nägel sagen beispielsweise viel über Entzündungsreaktionen im Körper und möglicherweise unzureichend vorhandenen Mikronährstoffen aus. Schlafmangel zeigt sich, sowohl an den Poren als auch unter den Augen, ebenfalls oft im Gesicht.

Eine Schlüsselrolle spielt zudem die Leber. Sie ist an diversen Stoffwechsel- und Entgiftungsprozessen im Körper beteiligt, weshalb sie in unserer modernen Welt oft genug Höchstleistungen vollbringen muss. In Deutschland wird die Rolle der Leber deshalb sogar seit bereits 26 Jahren mit dem „Deutschen Lebertag“ gewürdigt.

Die Leber ist besonders empfindlich im Hinblick auf Ernährungsgewohnheiten, Stress, Schlafmangel und Alkohol. Sofern bereits eine konkrete Belastung existiert, ist ratsam gegenzusteuern – am besten mit ärztlicher Hilfe. Außerdem lässt sich die Leber entgiften: Dabei geht es konkret darum, sie für eine gewisse Zeit zu entlasten, damit sie sich wieder ein Stück weit regenerieren kann. Wer bereits eine vorbelastete Leber oder andere Erkrankungen hat, sollte zuvor aber unbedingt seinen Hausarzt oder Fachmediziner konsultieren.

Was entlastet die Organe generell?

Ein gesunder, aktiver und ausgewogener Lebensstil bietet Entlastung. Natürlich gibt es keinen hundertprozentigen Schutz der Organe, aber wer seinen Lebensstil anpasst, kann zumindest die negativen Faktoren reduzieren. Besonders wichtig ist für menschliche Organe:

  • eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, am besten Wasser oder Tee
  • frische unverarbeitete Lebensmittel
  • ausreichend Bewegung und regelmäßige sowie erholsame Ruhezeiten
  • wenig oder gar kein Alkohol

Das eigene Stresslevel sollte ebenfalls reduziert werden, denn Stress wirkt sich psychologisch ebenso wie physisch immer negativ aus. Stresshormone belasten Organe und sorgen dafür, dass diese mehr Arbeit vollbringen müssen. Das führt oftmals nicht direkt zu negativen Auswirkungen, kann langfristig aber zu einer schlechteren Organgesundheit führen. Mit voranschreitendem Lebensalter ist es noch wichtiger, auf etwaige Signale zu hören. Routine-Checkups, zum Beispiel über ein großes Blutbild, sollten ebenfalls regelmäßig wahrgenommen werden.

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