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Checkliste: Kühlschrank kaufen – Die besten Tipps für die richtige Wahl

Besonders jetzt bei hohen Außentemperaturen sind Kühlgeräte, die Lebensmittel, Getränke und Co. frisch und genießbar halten, unabdingbar. Doch worauf sollte man achten, wenn man einen Kühlschrank kaufen möchte? Wir geben hilfreiche Tipps!

Wer im Handel einen neuen Kühlschrank kaufen oder sich eine neue Gefriertruhe zulegen will, kommt schnell ins Schwitzen. Die Auswahl ist groß, die Gerätetypen und Sonderfunktionen sind vielfältig. Aber: Welches Modell passt genau zu den Anforderungen? Es gilt: Einen kühlen Kopf bewahren und sich im Vorfeld Gedanken über die wichtigsten Kriterien machen. Ein besonderes Augenmerk solltedabei auf Ausstattungsmerkmale gelegt werden, mit denen Energie gespart und mehr Komfort gewonnen wird. Ebenso solltest du dir über formale Merkmale wie Bauform, Gerätetyp und -größe klar werden.

Besonders im Sommer ist ein Kühlschrank unabdingbar. Doch worauf sollte man beim Kauf achten?; Foto © Pixel-Shot via shutterstock.com

Gerätetyp und Größe wählen

Um ein passendes Gerät zu finden, das den eigenen Bedürfnissen und Wünschen entspricht, gilt es, vor dem Kauf grundlegende Fragen zu klären. Dazu gehören beispielsweise:

  • Wie viel Platz steht in der Küche für den Kühlschrank zur Verfügung?

  • Gibt es eine Nische für ein Einbaugerät oder steht ausreichend Raum für ein Standgerät zur Verfügung?

  • Reicht eine Kühl-Gefrierkombination aus oder braucht es für die vielen Vorräte ein separates Gefriergerät?


Der benötigte Nutzinhalt des Gerätes sollte dabei anhand der eigenen Haushaltssituation konkret festgelegt werden. Überdimensionierte Geräte können ansonsten die Stromkosten erhöhen. Für Ein- und Zwei-Personenhaushalte reicht meist ein Kühlschrank mit 120 bis 140 Liter Nutzinhalt. Pro weiterer Person werden etwa 50 Liter zusätzlich benötigt. Beim Gefrieren sind bei normaler Vorratshaltung 50 bis 80 Liter Nutzinhalt pro Person sinnvoll, bei ausgeprägter Vorratshaltung können es auch 100 bis 130 Liter sein.

Langfristig auf Energieeffizienz setzen

Im März 2021 wurden die Energieeffizienzklassen überarbeitet, um die Orientierung für Verbraucherinnen und Verbraucher zu vereinfachen. Dabei wurden die Klassen A+++ bis D durch die Klassen A bis G ersetzt. Diese Neuerungen und Unterschiede gibt es nun:

  • Weniger Klassen: Die neuen Energieeffizienzklassen reichen von A bis G, während die alten Klassen von A+++ bis D reichten.

  • Neue Messmethode: Die neuen Klassen basieren auf einer neuen Messmethode, die realistischere und genauere Ergebnisse liefert. Dadurch sind die Angaben auf den Energieeffizienzlabels aussagekräftiger und verlässlicher.

  • Neue Kriterien: Die neuen Klassen berücksichtigen nicht nur den Energieverbrauch des Gerätes, sondern auch andere Faktoren wie die Effizienz von Lade- und Entladeprozessen bei Akkus oder die Lebensdauer von LEDs bei Lampen.

  • Keine Plus-Klassen mehr: Innerhalb einer Energieeffizienzklasse gibt es keine Plus-Klassen mehr, um Verbraucherinnen und Verbraucher nicht zu verwirren.

  • Neue Labels: Die neuen Energieeffizienzlabels haben ein neues Design und enthalten zusätzliche Informationen wie den jährlichen Energieverbrauch, die Lautstärke des Gerätes und die Größe des Bildschirmes.

 Die aktuellen Energieeffizienzklassen

Das sind die aktuellen Energieeffizienzklassen – je „grüner“ das Label und je niedriger der Buchstabe, desto energieeffizienter ist das Gerät. Ein schwarzer Pfeil auf dem Etikett zeigt an, in welche Energieeffizienzklasse das Gerät eingeordnet wurde.

  • Energieeffizienzklasse A (grün – sehr energieeffizient): Haushaltsgeräte, die in die Klasse A fallen, haben den niedrigsten Energieverbrauch und sind damit besonders energieeffizient. Die Energieeffizienzklasse A wird beispielsweise für Kühlschränke, Waschmaschinen, Geschirrspüler und andere Haushaltsgeräte verwendet.

  • Energieeffizienzklasse B (grün): Haushaltsgeräte, die in die Klasse B fallen, haben einen höheren Energieverbrauch als Geräte in der Klasse A, aber immer noch einen vergleichsweise niedrigen Energieverbrauch im Vergleich zu Geräten in den Klassen C bis G.

  • Energieeffizienzklasse C (grüngelb): Haushaltsgeräte, die in die Klasse C fallen, haben einen höheren Energieverbrauch als vergleichbare Geräte in den Klassen A und B.

  • Energieeffizienzklassen D-F (gelb bis dunkelorange): Haushaltsgeräte, die in die Klassen D bis F fallen, haben im Vergleich einen mittleren bis höheren Energieverbrauch.

  • Energieeffizienzklasse G (rot – weniger energieeffizient): Haushaltsgeräte, die in die Klasse G fallen, haben den höchsten Energieverbrauch im Vergleich zu Geräten in den Klassen A bis F. Sie verbrauchen also mehr Energie als Geräte mit höheren Energieeffizienzklassen.


Die aktuellen Energieeffizienzklassen, Kühlschrank kaufen

Die Energieeffizienzklasse ist beim Kauf eines Kühlschranks entscheidend; Foto © Pixel-Shot via shutterstock.com

Abfall vermeiden: Auf optimale Lagerbedingungen achten

Bei Kühlgeräten mit integrierten Null-Grad-Fächern halten Lebensmittel bis zu dreimal länger frisch als in herkömmlichen Kühlschränken. Da auch die Luftfeuchtigkeit einen Einfluss auf die Haltbarkeit hat, verfügen diese Fächer zudem über eine Feuchtigkeitsregelung. Während eine Luftfeuchtigkeit von etwa 50 Prozent im „trockenen“ Null-Grad-Fach das richtige Klima für leicht verderbliche, verpackte Produkte wie Fleisch, Joghurt oder Käse bietet, ist das „feuchte“ Null-Grad-Fach der optimale Platz für kälteunempfindliches Gemüse, Obst und Kräuter. Praktisch sind außerdem die Schnellkühlungs- oder Schnellgefrierfunktion. Bei einem großen Wocheneinkauf kann die Temperatur kurzzeitig um einige Grad gesenkt werden, um die Lebensmittel schnell auf die optimale Lagertemperatur zu bringen.

Komfortausstattung und smarte Extras

Zusätzlichen Komfort bieten ein Bildschirm mit digitaler Temperaturanzeige, transparente Schubladen auf leichtgängigen Teleskopschienen sowie eine gleichmäßige Innenbeleuchtung für eine gute Übersicht über alle Vorräte. Und sollte einmal die Tür zu lange offen stehen, warnt ein akustisches oder optisches Signal die Nutzer.

Mit smarten Funktionen und Steuerung via App lässt sich der Kühlschrank auch von unterwegs steuern. Sind Innenraum und Kühlschranktür außerdem mit Kameras ausgestattet, können die Nutzer während des Einkaufens auf die Kamerabilder zugreifen und überprüfen, welche Lebensmittel vorrätig sind und welche eingekauft werden müssen. Doch die Apps bieten noch mehr, meist halten sie umfassende Informationen für die Nutzer bereit, wie Hinweise zur Bedienung, Gerätepflege, Rezepte mit dem passenden Einkaufszettel und Tipps zur richtigen Lebensmittellagerung.

Kühlschrank kaufen, Smart fridge

Smart fridges lassen sich via App auf dem Smartphone steuern; Foto © Impact Photography via shutterstock.com


Weitere Informationen und wertvolle Tipps rund um das Thema Kühlen und Gefrieren gibt es unter: www.hausgeraete-plus.de

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