Zum Inhalt springen
Lifestyle & Gesellschaft Nachhaltiger Alltag

Grüner Frühjahrsputz – mit diesen Tipps klappt’s!

Der Frühling ist eine beliebte Zeit, um Wohnung, Garage und Balkon gründlich zu reinigen. Foto: Martin Bergsma via Shutterstock

Es ist Zeit für den Frühjahrsputz! Damit es in jedem Raum wieder blitzt und blankt haben wir hilfreiche Tipps zusammengestellt, die nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel schonen.

Text Daniela Fricke

Wir alle lieben den Frühling, doch er hat auch seine Schattenseiten. Denn alle Jahre wieder bringt die Frühlingssonne gnadenlos ans Licht, dass es höchste Zeit für den Frühjahrsputz ist. Die gute Nachricht: Wer dem Schmutz planvoll und mit den richtigen Hilfsmitteln zu Leibe rückt, kommt schneller, effizienter und nachhaltiger ans Ziel. Und genießt die neue Leichtigkeit in einer Wohnung, die von unnötigem Ballast befreit wurde und nun vor Sauberkeit mit der Sonne um die Wette strahlt. Wie das auch Putzmuffeln gelingt, verraten wir hier!

Frühjahrsputz

Warum ist der Frühjahrsputz Tradition?

Zentralheizung und energieeffiziente Fenster sind heute selbstverständlich. Zu Zeiten unserer Großeltern und erst recht noch früher wurden die Wohnungen hingegen oft mit Kohle geheizt, die Fenster waren undicht, sodass vor allem im Winter kaum gelüftet wurde, um die spärliche Wärme in der Wohnung zu halten. Dass sich dabei in der kalten Jahreszeit so einiges an rußigen Ablagerungen angesammelt hat, kann man sich vorstellen. Der Dreck konnte erst weggeputzt werden, wenn es draußen wärmer wurde – also mit Frühlingsbeginn.

Frühling ist die Zeit des Neuanfangs

Abgesehen vom notwendigen Großreinemachen verrußter Wohnungen nach dem Winter, gilt der Frühling seit jeher als die Zeit des Neuanfangs. Schon ein Blick in die wiedererwachende Natur genügt: Knospen und Blätter sprießen, die Tiere werfen ihr Winterfell ab und beginnen damit, sich fortzupflanzen. Da ist es nur natürlich, dass auch wir uns bereitmachen für einen reinigenden Neustart. Nicht umsonst ist zu dieser Jahreszeit auch Fasten so beliebt.

Wann ist der beste Zeitpunkt für den Frühjahrsputz?

Es gibt zwar kein bestimmtes Datum für den Frühjahrsputz, die meisten absolvieren ihn aber in der Zeit rund um Ostern. Durch die Feiertage hat man mit nur wenigen Urlaubstagen bis zu zwei Wochen am Stück frei. Eine gute Gelegenheit, ein oder zwei Schlechtwetter-Tage für die Grundreinigung zu nutzen.

Wer auf den Mondkalender schwört, nutzt zum Putzen obendrein die Phasen des abnehmenden Mondes. Und da Putzen bei schönstem Frühlingswetter wohl bei keinem ganz oben auf der Liste der liebsten Freizeitbeschäftigungen steht, entscheidet sich die Mehrheit für einen zwar schon wärmeren aber eher grauen Tag, um mit dem Frühjahrsputz zu starten.

Frühjahrsputz – der perfekte Plan

Blinder Aktionismus ganz nach dem Motto „Jetzt oder nie!“ ist in Sachen Frühjahrsputz keine gute Idee. Besser ist es, sich vorher genau zu überlegen, wann was in der Wohnung in Angriff genommen werden soll. Je detaillierter die Planung, desto mehr Etappenziele aka Erfolgserlebnisse kann man später feiern. Außerdem ist es ratsam, beim Veranschlagen der benötigten Zeit eher großzügig zu sein. Lieber einen Tag mehr einplanen als frustriert aufgeben, weil doch nicht alles an einem Tag zu schaffen ist.

Es gibt unterschiedliche Herangehensweisen für das alljährliche Clean-up. Manche arbeiten sich von Raum zu Raum, andere gehen nach Tätigkeiten vor: Beispielsweise werden zuerst die Schränke ausgemistet, dann alle Fenster geputzt und zu guter Letzt die gesamte Wohnung staubgesaugt.

Wichtig ist, dass man sich oben nach unten arbeitet und von vorne nach hinten. So können herabfallender Dreck oder tropfendes Schmutzwasser mit dem finalen Durchwischen bereinigt werden.

Je nach Lebens- und Wohnsituation erscheinen unterschiedliche Herangehensweisen sinnvoll. Überlegen Sie, in welcher Reihenfolge der Frühjahrsputz erfolgen soll, sodass Sie sich am Ende nicht mehr Arbeit machen oder durch verrückte Möbel selbst im Weg stehen. Wenn Sie zu Beginn eine Liste erstellen, behalten Sie während der Reinigungsaktion den Überblick. Außerdem ist ein herrliches Gefühl, nach und nach Punkte von der To do-Liste zu streichen.

Welche Putzmittel und Reinigungsutensilien brauche ich?

Bürsten aus Holz mit Naturborsten, Zitrone und Soda zum Putzen

Um in der eigenen Motivation nicht unverhofft ausgebremst zu werden, weil das Putzmittel leer ist oder keine Putzlappen mehr da sind, sollten die benötigten Utensilien vorher besorgt werden. Auf die meisten Reinigungsmittel, die in Drogerie und Supermarkt angeboten werden, kann getrost verzichtet werden. Mit nur wenigen Putz- und Hausmitteln lässt sich der Schmutz in der gesamten Wohnung kostengünstig und umweltschonend beseitigen.

Zum Fensterputzen:
Spülmittel und ein Spritzer Spiritus

Zur Reinigung glatter Oberflächen:
Bio-Allzweckreiniger* oder Kernseife

Zum Entfernen von Kalkablagerungen: Essig oder verdünnte Essigessenz und Zitronensäure

Als Fettlöser: Waschsoda

Für den Backofen: Natron

Fehlen nur noch Staubsauger, Eimer, Putzlappen, Staubtuch und Gummihandschuhe – und schon kann’s losgehen.

Die Checkliste: Das gehört zum Frühjahrsputz

Während sich die tägliche, wöchentliche und monatliche Putzroutine dazu dient, eine Grundordnung und das Minimum an Sauberkeit aufrecht zu erhalten, geht es beim Frühjahrsputz ans Eingemachte. Ecken, die beim regelmäßigen Wohnungsputz gekonnt ignoriert werden, sind nun ebenso an der Reihe, wie Kleiderschrank, Abstellkammer und andere tote Winkel. Damit auch wirklich keine dieser ungeliebten, staubigen Orte vergessen wird, hilft es, sich zuvor eine Liste zu erstellen.

Diese Punkte stehen auf der Frühjahrsptz-Checkliste

  • Ausmisten

  • Schränke ausräumen, auswischen und mit System und Ordnung wieder einräumen

  • Gardinen abnehmen und waschen

  • Fenster putzen

  • Abflüsse reinigen

  • Teppiche ausklopfen, waschen oder grundreinigen – je nach Größe und Beschaffenheit

  • Staubwischen – auch die Oberflächen und Ecken, die man nicht sieht.

Wer es besonders gründlich meint, ergänzt noch folgende Punkte:

  • Rollläden und Fensterrahmen von innen und außen mit Wasser und Bioallzweckreiniger reinigen

  • Heizkörper entlüften

  • Keller / Speicher entrümpeln

  • Lampenschirme abnehmen und je nach Material abwischen oder in der Spülmaschine reinigen

  • Gefriertruhe abtauen und gründlich reinigen

Richtig ausmisten mit der Kistenmethode

Da der Frühjahrsputz eine prima Gelegenheit ist, um auszumisten, fängt man am besten genau damit an. Als Faustregelt für Kleidung gilt: Was man ein Jahr lang nicht mehr getragen hat, kann weg. Zumindest raus aus Kleiderschrank und Kommode in Kisten und Kartons. Der positive Nebeneffekt beim Aussortieren: Es schenkt innere Freiheit und schafft auch im übertragenen Sinne Platz für Neues.


Lesen Sie außerdem: Minimalistisch leben – Eine Anleitung


Ein gelber Stuhl im Design der 70s steht in einem blauen Raum.

„Konsumwahn belastet nicht nur die Umwelt und unseren Geldbeutel, sondern auch unsere Nerven. Wer sich im eigenen Schrank nicht mehr auskennt und vor lauter Dingen nicht mehr weiß, in welcher Schublade er suchen muss, der ist eindeutig an seiner Besitz-Schmerzgrenze angelangt.“
weiterlesen …



Eine bewährte Methode arbeitet mit drei Kisten. Eine ist für Kleidung, die behalten wird. In der zweiten Kiste landen Klamotten, die man selbst nicht mehr trägt, abƒer durchaus für Flohmarkt oder eine Kleiderspende geeignet sind. Diese wandern samt ausrangierter Klamotten in den Keller oder auf den Dachboden bis sie gespendet, verschenkt oder verkauft werden können. Die dritte Kiste für all jene Klamotten, die in den Müll wandern.

Leere Kisten und Körbe im Schrank

Wer gerne kreativ ist und ein kleines Talent für Handarbeiten hat, eröffnet eine weitere Kiste, in die Klamotten und Accessoires kommen, die sich für das nächste -Projekt eignen. Wichtig ist, dass man die Ideen und Projekte auch wirklich umsetzt. Andernfalls kann der Inhalt je nach Zustand auf die Flohmarkt- oder die Müllkiste aufgeteilt werden.

Großputz im Frühling: alles wird sauber!

Hat man das Großprojekt Frühjahrsputz erst begonnen, ist die Motivation bei manchen kaum zu bremsen. Diesen Elan sollte man nutzen, um wirklich alle Ecken und Stellen zu reinigen, die man bei der üblichen Putzroutine auslässt. Einige von ihnen übersieht man leicht, weil sie so versteckt sind. Deswegen haben wir hier eine Frühjahrsputz Checkliste für zusammengestellt:

Haben Sie auch diese Aufgaben auf der Frühjahrsputz-Checkliste stehen?

  • Rollläden und Fensterrahmen von innen und außen mit Wasser und Bioallzweckreiniger reinigen
  • Heizkörper säubern und bei Bedarf entlüften.
  • Lampenschirme in der Innenseite und oberhalb abstauben mit feuchtem Tuch abwischen – das Kabel nicht vergessen!
  • Oben auf Schränken staubwischen
  • Teppiche nicht nur saugen, sondern reinigen: kleinere in der Waschmaschine, größere oder Teppichböden mit umweltfreundlichen Reinigern oder bewährten Hausmitteln.
  • Kühlschrank und Gefriertruhe abtauen und gründlich auswischen – bei der Gelegenheit außerdem die Haltbarkeitsdaten prüfen.
  • Alle Wasserhähne sowie den Duschkopf entkalken.
  • Reinigungsprogramme von Wasch- und Spülmaschine laufen lassen.

In welcher Reihenfolge soll ich putzen?

Wer möglichst schnell zu einem sauberen Ergebnis kommen will, geht beim Frühjahrsputz systematisch vor. Folgende Reihenfolge ist sehr erfolgsversprechend. Je nach Wohn- und Lebenssituation lassen sich einzelnen Aufgaben tauschen oder auf mehrere Tage verteilen.

Erst sind die Fenster dran, dann das Staubwischen

Wichtig beim Fensterputzen ist es, zuerst die Rahmen zu reinigen. Sind diese trocken, kann man mit dem Putzen der Fensterscheiben beginnen. Lauwarmes Wasser mit etwas Spülmittel ist dafür völlig ausreichend. Je zügiger Sie die Fenster danach abziehen, desto weniger Schlieren entstehen. Nun kann das Sonnenlicht wieder durch das Fenster scheinen – und leider auch aufzeigen, wo sich seit dem letzten Putz der Staub breit gemacht hat.

Als nächstes ist also Staubwischen an der Reihe. Weniger staubige Oberflächen sind mit einem feuchten Tuch schnell wieder blitzeblank. Dickere Staubschichten sollten zunächst mit dem Staubsauger oder einem Mikrofasertuch grob gereinigt werden. Anschließend kommt auch hier ein feuchter Putzlappen zum Einsatz. Um die Atemwege zu schützen und heftiges Niesen beim Putzen zu vermeiden, sollten diese geschützt werden. Beispielsweise mit einem selbstgenähten Mundschutz.

Wohn- und Schlafzimmer auf Vordermann bringen

Polstermöbel wie das Sofa sollten gründlich gesaugt und die Kissenbezüge gewaschen werden. Für das Bett steht eine Matratzenreinigung sowie das Abstauben des Lattenrosts an. Bei dieser Gelegenheit schadet es außerdem nicht, die Matratze zu wenden. So nutzt sich diese nicht einseitig ab – das verlängert ihre Gebrauchsdauer.

Staubsaugen unterm Bett während des Frühlingsputz

Wärmende Decken und Bettbezüge für die kalte Jahreszeit können nun gegen sommerliche Varianten ausgetauscht werden. Zuvor sollten diese aber ordentlich ausgeschüttelt und gelüftet werden. Pollenallergiker sollten das jedoch keinesfalls an der frischen Luft tun, da sich umherfliegender Blütenstaub darin festsetzen könnte.

Gründlich Staubsaugen und die Böden nebelfeucht wischen

Als nächstes geht es daran, Teppiche und Böden zu reinigen. Zwar werden die Teppiche beim regelmäßigen Hausputz gesaugt, doch bleiben hartnäckige Schmutzpartikel dennoch in den Fasern hängen. Um diese beim Frühjahrsputz zu entfernen, kann man Backpulver oder umweltfreundliches Bio-Pulverwaschmittel auf dem Teppich verteilen – einwirken lassen und nach einigen Stunden wieder aufsaugen.


Mit der richtigen Musik klappt’s fast wie von allein

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Mit der richtigen Musik kann der Frühjahrsputz richtig Spaß machen. Der Streaming-Dienst Spotify hat einige motivierende Songs zu einer Playlist zusammengefügt. Wessen Geschmack die Auswahl nicht trifft, stellt sich ganz einfach einen eigenen Cleaing-Soundtrack zusammen.


Bei Holzböden ist es wichtig, nicht nass zu wischen. Zu viel Wasser schadet dem Holz auf Dauer und verursacht Unebenheiten im Boden. Unschöne Kratzer können übrigens einfach mit einer Walnuss ausgeglichen werden: Den Kern der Walnuss mit etwas Druck über den Kratzer reiben. Dabei lösen sich kleinste Stückchen der Nuss und füllen den Kratzer wieder auf. Der Trick kann auch bei Holzmöbeln angewendet werden.

Für einen wirklich gründlichen Frühjahrsputz sollten außerdem kleinere Möbelstücke wie Kommoden oder Stehregale verrückt werden, damit auch hinter und unter ihnen sauber gemacht werden kann. Wer mit dem Gedanken gespielt, die Räume umzugestalten, hat jetzt die beste Gelegenheit dazu. Die verrückten Möbel einfach an einen anderen Platz stellen und so ein neues Raumgefühl kreieren.

Da Küche und Bad im Laufe der Putzaktion häufig aufgesucht werden, um Schmutzwasser abzugießen, werden die Böden hier erst mal ausgespart und kommen ganz zuletzt an die Reihe.

Küche putzen – von oben nach unten und von hinten nach vorne

Beim Putzen der Küche werden zunächst Schränke und Schubladen in Angriff genommen: Alles wird ausgeräumt, die nun freien Flächen feucht ausgewischt. Dabei arbeitet man sich von oben nach unten und von hinten nach vorne voran. Nach einer gründlichen Inspektion der Vorräte, werden diese nach dem Apotheker-Prinzip wieder eingeräumt: unverderbliche Lebensmittel sowie diese mit langem Haltbarkeitsdatum finden ihren Platz hinten im Schrank. Vorräte, die zeitnah aufgebraucht werden müssen, stehen in den vorderen Reihen.

Die gleiche Vorgehensweise empfiehlt sich für den Kühlschrank. Diesen sollte man bei dieser Gelegenheit außerdem abtauen und beispielsweise mit selbstgemachtem Essigreiniger hygienisch säubern. Das ist nicht nur besser für die Lagerung unserer Lebensmittel, sondern zudem energiesparend. Je mehr Eis sich an der Rückwand des Kühlschranks bildet, desto mehr Strom verbraucht er. Ebenso das Gefrierfach oder die Tiefkühltruhe: Auch hier lohnt es sich, das Eis abzutauen, alles zu säubern, die Lebensmittel auf Haltbarkeit zu prüfen und anschließend mit System wieder einzuräumen.

Fettspritzer an den Fliesen lassen sich wunderbar mit Waschsoda entfernen. Eine alte Zahnbürste eignet sich zudem, um Verschmutzung in den Fugen zu entfernen. Herd und Backofen können mit Backpulver und Natron gereinigt werden.

Das Badezimmer wieder in eine Wellness-Oase verwandeln

Auch im Bad beginnt alles mit dem feuchten Auswischen der Schränke. Einige Kosmetika haben ebenfalls eine Haltbarkeitsgrenze. Bevor die Dosen, Tiegel und Tuben wieder ihren Platz im Badezimmerschrank einnehmen, sollte diese überprüft werden.

Um den Spiegel streifenfrei zu putzen, genügt in der Regel ein Mikrofaser- oder Baumwolltuch und Wasser, das sogleich wieder abgezogen wird. Hartnäckiger Verschmutzung, beispielsweise durch Make-up oder Zahnpasta, darf mit wenig Spülmittel im Wasser oder gar mit etwas Spiritus zu Leibe gerückt werden. Glasreiniger und sogar Essig oder Zitronensäure sind für Spiegel nicht geeignet, da sie auf Dauer die Silberbeschichtung angreifen. So entstehen rostige Flecken – meist am Spiegelrand – und machen den Spiegel unbrauchbar.

Waschbecken, Dusche und Badewanne sowie die Toilette werden mit ökologischen Bad- und WC-Reinigern auf Essig- oder Zitronenbasis gesäubert, hartnäckige Kalkrückstände lassen sich mit Essig oder Zitronensäure entfernen. Um die Abflüsse wieder frei zu bekommen, hilft häufig bereits ein Liter kochendes Wasser. Haben sich jedoch Haare, Seifenreste und anderer Schmutz im Abfluss festgesetzt, braucht es etwas mehr: Backpulver und Essig reagieren zusammen im Rohr und entfernen so Verschmutzungen. Geben Sie zuerst 4 EL Backpulver in den Abfluss und kippen direkt eine halbe Tasse Essig hinterher. Sind die sprudelnden Geräusche im Rohr verstummt, schütten Sie einen Liter kochendes Wasser hinterher.Hilft auch das nicht, muss mechanisch vorgegangen werden. Mit einem Pömpel oder einer Rohrspirale werden Verstopfungen gelöst.

Fazit: Frühjahrsputz leicht gemacht

Das große Reinemachen im Frühling stammt noch aus der Zeit, als Wohnungen vom Heizen im Winter stark mit Ruß verschmutzt waren. Wenn es draußen wieder wärmer wurde, blieben die Öfen kalt und ein Großputz hat sich rentiert. Außerdem gilt der Frühling allgemein als Zeit des Neubeginns, in die eine Reinigung der eigenen vier Wände optimal passt.
Anders als bei der üblichen Haushaltsroutine geht es beim Frühjahrsputz ans Eingemachte – auch vernachlässigte Ecken bekommen nun einen neuen Glanz. Damit nichts vergessen wird, ist es hilfreich, zu Beginn eine Frühjahrsputz-Checkliste zu erstellen und abzuarbeiten.

Damit man sich selbst nicht im Weg steht oder doppelte Arbeit macht, muss man beim Putzen systematisch vorgehen: Von oben nach unten, von hinten nach vorne und Bad sowie Küche sollten zuletzt gereinigt werden. Denn die werden während des Putzens der anderen Räume immer wieder betreten und benutzt, sodass sich dort rasch wieder neuer Dreck ansammeln würde.

Sind alle Räume wieder strahlend sauber, kann die neue Ordnung genossen werden und der ein oder andere kann sich vielleicht auch eingestehen: Putzen macht Spaß, wenn man motiviert, mit System und der eigenen Lieblingsplaylist an die Sache geht!

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Viele spannende Artikel rund um das Thema finden Sie in der aktuellen Ausgabe des  Magazins. Jetzt am Kiosk, als eMagazine, auf Readly oder im Abo!

Fotos © Martin Bergsma; Igisheva Maria; littlenySTOCK; Yuganov Konstantin; Krasula via Shutterstock

Produktempfehlungen

AnzeigeDas authentische Stück Griechenland vom Bio-Pionier

Das authentische Stück Griechenland vom Bio-Pionier

Köstliche Bio-Qualität, authentische Herkunft, traditionelle Herstellung: Der Bio-Feta g. U. von MANI Bläuel vereint zarte Cremigkeit mit einer charakteristisch bröckeligen Struktur und einer fein-würzigen Note – mit einem Hauch Zitrusfrische. Der Feta wird nach einem traditionell überlieferten Verfahren mit modernen Methoden hergestellt und eignet sich für warme und kalte Gerichte – für griechische Lebensfreude in der heimischen Küche.

mani.bio
AnzeigeWellness aus der Natur

Wellness aus der Natur

Ob Handtuch, Badetuch, Waschhandschuh oder Bademantel – die neue Badserie BARI von LIVING CRAFTS vereint hochwertige Qualität mit zeitloser Ästhetik. Gefertigt aus 100 % Bio-Baumwollfrottee und GOTS-zertifiziert, begeistert sie durch ihre weiche Haptik, hohe Saugfähigkeit und angenehme Hautfreundlichkeit. Die modernen Farbtöne Aqua Haze oder Grau verleihen jedem Badezimmer eine ruhige, natürliche Ausstrahlung und laden Tag für Tag zum Wohlfühlen ein.

livingcrafts.de
AnzeigeMitwachsende Kindermöbel von PAIDI

Mitwachsende Kindermöbel von PAIDI

Aus dem ersten Babybett wird ein Lieblingsplatz, aus einem Spielhaus eine Welt voller Fantasie. Mit dem Konzept „Designed to grow“ entwickelt PAIDI Möbel, die Familien über viele Jahre begleiten und sich an neue Bedürfnisse anpassen, statt mit jedem Entwicklungsschritt ersetzt zu werden. Das Baby- und Bodenbett Little Snu wächst mit und erhält dabei die vertraute Schlafumgebung. Little PAIDI House aus massivem Buchenholz schafft Raum zum Spielen, Lesen und Träumen.

paidi.de
AnzeigeSommerleicht in Wolle/Seide

Sommerleicht in Wolle/Seide

Angenehm leicht und überraschend kühl: Die feine Mischung aus Bio-Merinowolle und Seide wirkt temperaturausgleichend, nimmt Feuchtigkeit auf und fühlt sich unvergleichlich weich auf der Haut an. Die Loungeserie von ENGEL kommt von der Schwäbischen Alb: Seit mehr als 40 Jahren fertigt das Familienunternehmen in Pfullingen verantwortungsvoll Kleidung für Babys, Kinder und Erwachsene aus tierleidfreier Bio-Merinowolle und edler Seide.

engel-natur.de
AnzeigeAuf ins Berg-Abenteuer

Auf ins Berg-Abenteuer

Die Tekoa Softshelljacke von VAUDE vereint Performance und Strapazierfähigkeit – perfekt für das nächste Abenteuer am Berg und im Klettersteig. Die wind- und wasserabweisende Damenjacke schützt bei wechselhaftem Wetter, während der vorgeformte Schnitt maximale Bewegungsfreiheit ermöglicht. Das elastische, sehr atmungsaktive Material bietet hohen Tragekomfort und trocknet schnell. Praktische Taschen, eine eng anliegende Kapuze und der verstellbare Bund ergänzen die funktionelle Ausstattung. Der Oberstoff ist mit Eco Finish wasser- und schmutzabweisend ausgerüstet – ohne Fluorcarbone.

vaude.com
AnzeigeGroßartig mini

Großartig mini

Der neue Kaffeereport verrät: 58 % der Deutschen trinken täglich Kaffee, 42 % am liebsten aus dem Vollautomaten. Gut, wenn das Gerät ein echtes Platzsparwunder im Hingucker-Design ist: Der Esperto mini ist der kleinste Vollautomat der Welt und zaubert beste Espressi und Caffè Crema. Ein QR-Code im Deckel des Bohnenbehälters sorgt für Hilfe per App. Dazu nachhaltige Bohnen – fertig ist der ein Genuss! Esperto mini ca. 379 Euro, Kaffees je ca. 20 Euro bei Tchibo.

tchibo.de
AnzeigeZwischen Haltung und Stil

Zwischen Haltung und Stil

Verantwortungsvolle Materialien, langlebige Qualität und Design mit Relevanz: Die neue NPX / Steel Kollektion von NEUBAU verbindet technische Präzision Made in Austria mit gestalterischem Anspruch. Die Fassungen aus biozirkulärem NPX und recyceltem Edelstahl punkten mit Leichtigkeit, Stabilität und Alltagstauglichkeit. Zeitlose Formen, moderne Farben und langlebige Qualität schaffen Brillen, die nicht nur überzeugen – sondern sich einfach richtig anfühlen.

neubau-eyewear.com
AnzeigeFrucht trifft Süße

Frucht trifft Süße

Die Bio-Süßen von Naturata sind natürliche Alternativen zu Haushaltszucker und bringen fruchtige Vielfalt, intensive Farben und ausdrucksstarken Geschmack in die Küche. Ob aus 100 % Frucht wie Mango und Banane, aus Ahorn, Agave oder aus Beeren mit milder Reissüße – jede Sorte überzeugt auf ihre Weise. Die feine, pulvrige Konsistenz ist einfach zu dosieren und vielseitig einsetzbar für Backwaren, Desserts, Müsli, Smoothies und Getränke. Ideal für alle, die natürlich süßen und auch optisch Akzente setzen möchten.

naturata.de
AnzeigeTolle Oliven-Kombi

Tolle Oliven-Kombi

Grüne, fruchtige Amphissa- und fein-würzige Kalamata-Oliven sorgen für Abwechslung auf dem Antipasti-Teller. Die Oliven werden von Familienbetrieben in Griechenland angebaut, geerntet und schonend verarbeitet. So behalten sie ihre hochwertige Qualität. Die Oliven sind entsteint, und eine leichte Marinade aus bestem Olivenöl nativ extra und feinen Kräutern rundet den Eigengeschmack des Olivenmixes perfekt ab. Ideal als Antipasti, als Snack, für Salate oder mediterrane Gerichte.

rapunzel.de

Wie möchtest du weitergehen?

Nachhaltig informiert bleiben

Zum Newsletter
Meine Auswahl0