E-Bikes liefern das ganze Jahr hindurch Energie und Fahrfreude für den Alltag. Mit der richtigen Vorbereitung und Pflege ist das E-Bike auch in der kalten Jahreszeit ein treuer Wegbegleiter. Der schweizerische E-Bike-Hersteller Ego Movement hat einige Tipps, wie das elektrische Fahrrad auch im Winter gut in Schuss bleibt.

Gesund und sportlich durch den Winter

„Ein Fahrrad mit Motor ist doch nur etwas für Faule“, denken sich wohl noch immer die ein oder anderen. Tatsächlich erleichtert der Motor das Strampeln, dennoch verbrennt der Körper etwa 300 Kilokalorien pro geradelter Stunde – selbst mit elektrischer Unterstützung. Die Nutzung der agilen E-Bikes ist außerdem gut für die Gesundheit: Verbesserte Blutdruckwerte, ein gesundes Herz-Kreislaufsystem und ein größeres Lungenvolumen sind kleine Dinge, die für die Lebensqualität einen großen Unterschied machen. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass selbst Bewegungsmuffel häufiger auf das bequeme, motorisierte E-Bike steigen als auf einen unmotoriesierten Drahtesel. Dies gilt vor allem für die kalte Jahreszeit: Gegenwind, Regen oder Schnee machen die Entscheidung fürs althergebrachte Radfahren zur Herausforderung.

Fit und sicher unterwegs mit dem E-Bike

Solange kein Eis oder Schneeberge auf den Straßen liegen, spricht nichts gegen eine Fahrt mit dem E-Bike. Im Gegenteil: Eine Tour durch die verschneite Natur vermittelt ein gutes Gefühl. Darüber hinaus kurbelt die kalte Winterluft den Kreislauf an. Generell können elektrisch unterstützte Zwei- und Dreiräder jederzeit zum Einsatz kommen. Wichtig ist, dass das Fahrrad regelmäßig geprüft und gepflegt wird. Hier sind einige Tipps:

Batterie:

Bei Temperaturen unter null ist spezielle Pflege für die Batterien notwendig. Es wird empfohlen die Batterie beim Abstellen des E-Bikes mit in die Wohnung oder ins Büro nehmen. Außerdem sollte die Stecker-Abdeckung verwendet werden, um die Stecker vor Nässe zu schützen. Falls das Bike längere Zeit nicht benutzt wird, die Batterie in einer trockenen Umgebung bei Temperaturen von 15 °C bis 20 °C lagern und alle ein bis zwei Monate einmal laden, um immer 60 bis 80 Prozent Ladestand zu gewährleisten und eine Tiefenentladung zu vermeiden.

Bremsen:

Salz, Schmutz und Eis machen dem Material zu schaffen. Eine regelmäßige Kontrolle der Beläge und die Reinigung der Scheibenbremsen sorgt für Fahrvergnügen und Sicherheit im Verkehr. Um das Bike nach der Fahrt von Salz zu befreien, ist das Abspritzen mit einem weichen Strahl lauwarmen Wassers aus einem Schlauch die beste Methode.

Schaltung:

Nach jeder Fahrt durch Matsch oder Schnee insbesondere die Schaltung mit lauwarmem Wasser vom Salz befreien. Zudem regelmäßig die Kette bzw. die Schaltkomponenten zum Beispiel mit einem Spezialöl wie dem Green Oil Wet Chain Lube ölen. Green Oil wird nachhaltig hergestellt und ist somit nicht nur gut für’s E-Bike, sondern auch für die Umwelt.

Rahmen:

Zum Reinigen des ganzen Bikes sollte vorher die Batterie ausgebaut und die Stecker-Abdeckung montiert werden. Anschließend das E-Bike – ausgenommen die elektrischen Komponenten – mit Fahrradreiniger einsprühen und mit einem Schlauch ohne hohen Druck abspritzen. Danach mit einem weichen Lappen trockenreiben.

Licht:

Die kalte Jahreszeit bringt kurze Tage und somit die Dunkelheit mit sich. Es lohnt sich bei der Auswahl des E-Bikes ein Modell mit integrierter LED-Technologie und Lichtsensor zu wählen oder diese zumindest mit dem entsprechenden Zubehör nachzurüsten. Ebenso empfiehlt es sich, reflektierende Kleidung zu tragen und auch in der Dämmerung immer mit Licht zu fahren, falls kein Lichtsensor das Licht automatisch zuschaltet.

Reifen:

Wer plant, den ganzen Winter mit seinem E-Bike draußen unterwegs zu sein, sollte spezielle Winterreifen aufziehen lassen. Mit Touren- und Trekking-Bereifung lässt sich sicherer über Eis und Schnee radeln. Auf die passende Größe in Zusammenspiel mit dem Schutzblech ist dabei zu achten.

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Quelle / Foto: © Ego Movement