Nachhaltigkeit im Urlaub ist für dich ein wichtiges Thema? Dann bist du hier richtig! Wir haben Tipps und Tricks gesammelt, mit deren Hilfe du deine nächste Reise umweltbewusst gestaltest.

Nachhaltigkeit im Urlaub liegt im Trend und ermöglicht es Reisenden, ihre ökologischen Fußabdrücke zu reduzieren. Mit kleinen Veränderungen in der Reiseplanung und dem bewussten Konsum vor Ort können wir alle unseren Beitrag leisten. Jetzt erfährst du, wie du deine Reisen ökologisch gestalten und gleichzeitig unvergessliche Urlaubserlebnisse genießen kannst.

Mit dem richtigen Know-how ist nachhaltiges Urlauben gar nicht so schwer; Foto © fietzfotos via pixabay.com
Mit dem richtigen Know-how ist nachhaltiges Urlauben gar nicht so schwer; Foto © fietzfotos via pixabay.com

Beliebte Reiseziele in Deutschland und Umgebung mit nachhaltigen Unterkünften

Ein nachhaltiger Urlaub in Deutschland und Umgebung erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Reisende möchten nicht nur die Schönheit der Regionen erleben, sondern auch aktiv zum Erhalt der Natur beitragen. Ein Beispiel für ein beliebtes Reiseziel mit nachhaltigen Unterkünften ist die Ostsee.

Hier können Urlauber nicht nur das Meer und den Strand genießen, sondern auch in umweltfreundlichen Hotels übernachten, die auf erneuerbare Energien setzen und Wert auf eine ressourcenschonende Bewirtschaftung legen. Auch regionale Produkte stehen hier hoch im Kurs: Viele Gastgeber arbeiten eng mit lokalen Bauern und Produzenten zusammen, um ihren Gästen frische und nachhaltige Speisen anzubieten.

Auch das Elbsandsteingebirge in Sachsen lockt mit einer Vielzahl von nachhaltigen Unterkünften. Ob gemütliche Ferienwohnungen oder charmante Bed and Breakfasts – hier finden Gäste eine breite Auswahl an umweltbewussten Übernachtungsmöglichkeiten. Die Region setzt zudem verstärkt auf sanfte Mobilität: Fahrradverleihe und gut ausgebaute Wanderwege ermöglichen es den Besuchern, die Natur aktiv zu erkunden, ohne dabei die Umwelt zu belasten.

Für die Umwelt lohnt es sich, ab und zu das Fahrrad zu nutzen; Foto © JillWellington via pixabay.com
Für die Umwelt lohnt es sich, ab und zu das Fahrrad zu nutzen; Foto © JillWellington via pixabay.com

So erkennst du nachhaltige Unterkünfte

Wenn du nach nachhaltigen Unterkünften Ausschau hältst, gibt es ein paar wesentliche Dinge, die du beachten solltest, vor allem, wenn du deinen ökologischen Fußabdruck reduzieren möchtest.

Zuerst einmal solltest du nach Unterkünften suchen, die anerkannte Umweltzertifikate vorweisen können. Solche Zertifikate kommen von Organisationen wie Green Key oder dem EU Ecolabel und garantieren, dass das Hotel oder die Herberge bestimme Standards im Hinblick auf Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit erfüllt. Diese beinhalten oft Energie- und Wasserersparnismaßnahmen, Abfallreduzierungsprogramme und die Verwendung umweltfreundlicher Reinigungsmittel.

Tipp

Die Labels gelten in der ganzen DACH-Region. Wenn du zum Beispiel auf der Suche nach einem nachhaltigen Hotel in Österreich bist, solltest du auch auf diese Labels achten.

Aber ein Zertifikat ist nur der Anfang. Es lohnt sich, genauer hinzuschauen, wie die Unterkunft im Alltagsbetrieb Nachhaltigkeit umsetzt. Setzen sie auf erneuerbare Energien? Das kann von Solarpaneelen auf dem Dach bis zur Nutzung von Geothermie für die Heizung reichen. Viele Unterkünfte, die sich dem nachhaltigen Tourismus verschrieben haben, bieten darüber hinaus Programme zur Wassereinsparung an, wie beispielsweise Regenwasseraufbereitung oder den Einsatz von wassersparenden Duschköpfen und Armaturen.

Ebenfalls wichtig ist die Abfallwirtschaft. Eine nachhaltige Unterkunft wird Wert auf Mülltrennung legen und vielleicht sogar einen Kompost für organische Abfälle führen. Oft vermeiden sie auch Einwegprodukte und fördern stattdessen nachfüllbare oder wiederverwendbare Optionen.

Wertvolle Tipps für deinen grünen Urlaub auf der ganzen Welt

Viele Aspekte unseres Urlaubs nehmen wir als gegeben hin, ohne uns der Auswirkungen auf die Umwelt bewusst zu sein. Es sind jedoch gerade die kleinen Entscheidungen und Gewohnheiten, die – summiert über tausende Touristen – eine erhebliche Belastung für unser Ökosystem darstellen können. Hier sind einige Tipps, wie du deinen grünen Urlaub mit Verantwortung und Genuss verbinden kannst.

1. Flugemissionen gezielt reduzieren: Ein Flug von Berlin nach New York und zurück erzeugt etwa 1,6 bis 2 Tonnen CO₂ pro Passagier. Durch die Wahl einer Airline, die in moderne und effiziente Flugzeuge investiert, kann diese Zahl um bis zu 20 Prozent reduziert werden. Zusätzlich bietet die Buchung von direkten Flügen – im Gegensatz zu solchen mit Zwischenstopps – die Möglichkeit, Emissionen weiter zu verringern. Atmosfair bietet sogar einen CO₂-Rechner an.

2. Wasserfußabdruck im Hotel: Ein Durchschnittshotel verbraucht etwa 300 Liter Wasser pro Übernachtung pro Gast. Indem du eine Unterkunft wählst, die Regenwassersammlung und wassersparende Vorrichtungen verwendet, kannst du deinen persönlichen Verbrauch um bis zu 100 Liter pro Tag reduzieren.

3. Lokaler Bio-Lebensmittelkonsum: Durch das Essen von lokal bezogenen Bio-Lebensmitteln kann der CO₂ -Fußabdruck deiner Mahlzeiten erheblich verringert werden. Transporte von Lebensmitteln über lange Distanzen tragen erheblich zur CO₂ -Bilanz bei. Ein Beispiel: Ein Kilo importierter Äpfel kann bis zu einem halben Kilo CO₂  verursachen, abhängig von der Transportart und -distanz. Wenn du wissen möchtest, welches Obst und Gemüse Saison hat, schau mal in diesen Saisonkalender.

Saisonale Lebensmittel zu verzehren, ist gut für die Umwelt; Foto © AndreasGoellner via pixabay.com
Saisonale Lebensmittel zu verzehren, ist gut für die Umwelt; Foto © AndreasGoellner via pixabay.com

4. Teilnahme an Öko-Aktivitäten: Unterstütze Aktivitäten und Ausflüge, die umweltfreundlich sind. So bringt jede Stunde Segeln statt eines motorgetriebenen Bootausflugs eine Einsparung von durchschnittlich zwei Kilo CO₂, je nach Größe und Motor des Bootes.

5. Mitgliedschaft in Nachhaltigkeitsprogrammen: Einige Hotels bieten Programme an, in denen du auf täglich frische Handtücher und Bettwäsche verzichten kannst, was bis zu 37 Liter Wasser und 0,2 Kilowattstunden Energie pro Tag spart.

6. Eco-Friendly Souvenirs: Anstatt Massenprodukte zu kaufen, wähle handgefertigte Souvenirs von lokalen Handwerkern. Die Unterstützung lokaler Künstler stärkt nicht nur die Gemeinschaft, sondern vermeidet auch die CO₂ -Emissionen, die durch die Massenproduktion und den globalen Versand entstehen.

7. Nachhaltige Fortbewegung vor Ort: Nutze bevorzugt Fahrräder oder gehe zu Fuß. Beim Fahrradverleih kann der lokale wirtschaftliche Nutzen zwischen fünf und zehn Euro pro Stunde liegen, während keine direkten CO₂ -Emissionen erzeugt werden.

8. Nutzung von Ökostrom in Unterkünften: Prüfe, ob deine Unterkunft mit Ökostrom betrieben wird. Der durchschnittliche CO₂-Ausstoß von Strom aus fossilen Brennstoffen beträgt etwa 500g pro Kilowattstunde, während Ökostrom aus erneuerbaren Quellen kommt und einen deutlich geringeren Fußabdruck hat.

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