Tee wärmt an kalten Tagen, er ist ein Wachmacher, hilft aber auch bei gesundheitlichen Beschwerden. Ganz gleich, welche Wirkung eine Tasse Tee erzeugen soll, es ist ratsam das ein oder andere zu beachten. Wir haben die wichtigsten Tee-Tipps gesammelt.

Nimmt man es ganz genau, dürfen nur die Blätter der Teepflanze (Camellia sinensis) Tee genannt werden. Aus ihr werden sowohl schwarzer, grüner als auch weißer Tee gewonnen. Schwarzer und grüner Tee unterscheiden sich in der Verarbeitung nach der Ernte.

Tee

Damit Tee geschmacklich gut wird, gibt es einiges zu beachten. Foto © Drew Jemmett via unsplash.com

Um schwarzen Tee zu erzeugen, werden die Blätter mit einer Walze gerollt und zerquetscht. So reagieren die Inhaltsstoffe mit Sauerstoff aus der Luft, wodurch das typische Aroma entsteht. Werden die Blätter indes nach dem Pflücken kurz erhitzt, geröstet oder gedämpft, handelt es sich um grünen Tee. Die Oxidation wird hier frühzeitig gestoppt, um Farbe und Gerbstoffe zu erhalten. Für weißen Tee werden dagegen früh morgens nur die noch geschlossenen Blattknospen gesammelt und verwendet. Daneben gibt es sogenannte „teeähnliche Erzeugnisse“ auf Basis von Früchten oder Kräutern.

Tee-Tipp #1: Der richtige Behälter

Statt in Beuteln sollte man Teeblätter besser lose kaufen. Sie können dann in Sieben aufgegossen werden. Es gilt zu beachten: Je mehr Platz die Blätter haben, desto besser entfaltet sich ihr Geschmack. Daher ist es ratsam ohne Siebeinsatz zu arbeiten.

Deutlich mehr Platz als kleine Siebe oder Tee-Eier bieten Baumwollbeutelchen. Ein Vorteil, der auf der Hand liegt: Sie sind wiederverwendbar. Ein Minuspunkt dieser Netze ist jedoch, dass die jeweiligen Teeblätter ihren Geschmack hinterlassen. Daher sollte man für jede Teesorte ein eigenes Netz verwenden. Weil der Tee in Sachen Geschmack so empfindlich ist, sollten Teekannen ausschließlich für den Teeaufguss zum Einsatz kommen und nicht für Kaffee verwendet werden.

verschiedene Tees

Tee kann nicht nur unterschiedlich schmecken, sondern auch wirken. Foto © Joanna Kosinska via unsplash.com

Tee-Tipp #2: Das richtige Wasser

Wie schön dein Tee-Erlebnis ist, hängt auch von der Wasserqualität ab. Tee sollte mit sogenanntem „weichen“ Wasser aufgegossen werden. Das heißt: Der Kalkanteil sollte möglichst gering sein. Es bietet sich daher an, die Flüssigkeit vor dem Kochen zu filtern.

Apropos Kochen: Auch die Temperatur des Wassers ist nicht unwichtig. Je nach Teesorte gibt es unterschiedliche Empfehlungen, wie warm es sein darf. Achtung: Zu heißes Wasser setzt Bitterstoffe frei und kann den Geschmack des Tees kaputt machen.

Für die meisten Tees gilt, dass das Wasser nicht sprudelnd kochen sollte. Für grünen und weißen Tee sollte man sich etwas Zeit nehmen und das Wasser auf 70 oder 80 Grad herunterkühlen lassen. Schwarzer Tee erträgt dagegen auch 95 Grad.

Teetassen in einer Reihe

Tee: Die richtige Ziehzeit und Temperatur sind wichtig. Foto © Oriento via unsplash.com

Tee-Tipp #3: Die richtige Dauer

Nicht nur beim Geschmack, sondern auch in puncto Wirkung ist die Zeit, die der Tee zieht, entscheidend. Wie lange es sein soll, hängt dabei von der Teesorte ab.

Grundsätzlich gilt zum Beispiel bei schwarzem Tee: Zieht er nicht länger als zwei bis drei Minuten, hat er anregende Wirkung. Dann wird das wachmachende Koffein freigesetzt. Lässt man die Blätter länger im Wasser, werden beruhigende Gerbstoffe aus dem Gewächs gezogen. Sie lassen das Getränk allerdings auch bitter werden. Deshalb sollte nach fünf Minuten Schluss sein.

Tee-Tipp #4: Die richtige Lagerung

Egal, um welche Teesorte es sich handelt, für die Aufbewahrung empfiehlt sich immer das Gleiche: Der Tee sollte kühl, trocken, dunkel und luftdicht gelagert werden. Dafür bieten sich zum Beispiel spezielle Teedosen an.

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