Würdest du gerne einmal vegane Ernährung ausprobieren? Dann ist der Veganuary genau das Richtige für dich! Was es damit auf sich hat, liest du hier!

Viele Menschen halten vegane Ernährung für aufwendig. Sie denken, dass sie auf vieles verzichten müssen und befürchten weniger Genuss. Doch auch rein pflanzliche Gerichte lassen sich schnell zaubern, sind vielfältig und superlecker! Für Einsteigerinnen und Einsteiger, die sich an die Ernährung ohne tierische Produkte herantasten wollen, ist der Veganuary genau das Richtige!

Veganuary - bist du dabei? Foto © via shutterstock.com
Veganuary – bist du dabei? Foto © via shutterstock.com

Was ist der Veganuary?

Der Begriff Veganuray setzt sich aus den Worten „vegan“ und „January“ zusammen. Der Name ist letztlich Programm: Wer mitmacht, nimmt im ersten Monat des Jahres keine tierischen Produkte, sondern nur pflanzliche Speisen zu sich.

Hinter dieser Kampagne steckt die gleichnamige Organisation „Veganuary“, die im Jahr 2014 erstmals zum Verzicht auf tierische Produkte im Januar aufrief. Die Idee ist, Menschen durch einen veganen Monat zu begleiten und so zu der Ernährungsweise zu ermutigen. Auf der Website heißt es zum Beispiel: „Deswegen unterstützt Veganuary Menschen und Unternehmen gleichermaßen beim Wechsel hin zu einer pflanzlichen Ernährung – im Januar und für den Rest des Jahres.“ Teilnehmende können sich bei der Organisation anmelden und werden mit Rezepten und wertvollen Tipps versorgt, die den Einstieg erleichtern.

Bereits im ersten Jahr hätten sich Millionen Menschen angemeldet, berichtet Veganuary. Inzwischen ist die Kampagne noch viel bekannter, wie Erhebungen aus 2023 zeigen. Demnach haben Menschen aus 228 Ländern teilgenommen, mehr als 1610 neue vegane Produkte wurden dank des Veganuarys auf den Markt gebracht. In Deutschland starteten zum Beispiel 70 Unternehmen eine sogenannte Workplace-Challenge und boten vegane Gerichte an.

Speisen für deinen Veganuary: vielfältig und lecker; Foto © Brooke Lark via unsplash.com
Speisen für deinen Veganuary: vielfältig und lecker; Foto © Brooke Lark via unsplash.com

Warum Veganuary?

Wer mit dem Gedanken spielt, die vegane Ernährung zu testen, tut sich mit dem Programm von Veganuary leichter, denn Teilnehmende werden mit hilfreichen Mails, Tipps und Rezepten versorgt.

Aber warum überhaupt einen Monat vegan leben? Zum Beispiel, um eigene Vorurteile auszuräumen! Wer vier Wochen auf tierische Produkte verzichtet, wird schnell merken, dass die pflanzliche Kost mindestens genauso vielfältig und lecker ist. Außerdem kann es durchaus sein, dass du dich wohler fühlst. Denn eine vegane Ernährung – die ausgewogen ist und nicht nur auf hochverarbeiteten Produkten basiert – hat viele Vorteile gegenüber der Mischkost. Wer den pflanzlichen Ernährungsstil ernst nimmt und viel Gemüse, Hülsenfrüchte, Obst und Vollkornprodukte zu sich nimmt, tut den Mikroorganismen im Darm etwas Gutes. Das ist gesund für die Verdauung, aber auch für das Immunsystem. Eine dänische Studie zeigte zudem, dass sich ein hoher Cholesterinspiegel durch vegane (und auch vegetarische) Ernährung senken lässt.

Wer sich vegan ernährt, tut damit seinem Körper und der Umwelt etwas Gutes; Foto © Ella Olsson via unsplash.com
Wer sich vegan ernährt, tut damit seinem Körper und der Umwelt etwas Gutes; Foto © Ella Olsson via unsplash.com

Weitere Vorteile des pflanzlichen Lebensstils liegen auf der Hand: Zum einen entsteht bei veganer Ernährung kein Tierleid. Zudem produziert eine vegane Ernährung laut Bundesumweltamt rund 40 Prozent weniger CO₂-Emissionen. Ein Problem ist hier Methan aus der Tierhaltung. Es entsteht unter anderem durch die Verdauung der Tiere und bei der Lagerung von Düngern wie Gülle. Weiteres Klimaproblem, das mit der Tierhaltung einhergeht, ist der hohe Futterbedarf. Die Tagesschau schreibt dazu: „Der hohe Bedarf an landwirtschaftlichen Flächen für den Futteranbau trägt dazu bei, dass ökologisch wertvolle Flächen wie Wälder oder Moore der landwirtschaftlichen Nutzung geopfert werden. Die Folgen: zusätzliche Emissionen, belastete Böden und Gewässer und negative Folgen für die Biodiversität.“

So bereitest du dich auf den Veganuary vor

Brauche alle tierischen Produkte vorab auf, damit du nichts wegschmeißen musst. Setze dich am besten schon ein paar Tage bevor es losgeht, mit deiner Fastenzeit auseinander und mach dich an die Planung. Überlege dir, an welcher Stelle der Verzicht schwer für dich werden könnte und überlege dir Hilfestellungen für dich selbst. Du trinkst deinen Kaffee zum Beispiel nicht gerne schwarz? Dann besorg dir eine pflanzliche Milchalternative, die dir schmeckt. Weitere Tipps und leckere Rezepte findest du in diesem Interview mit der Bloggerin Anna Elisie auch bekannt als Vegan Mom.

Wer jetzt Lust bekommen hat, am Veganuary teilzunehmen, kann sich hier  anmelden!

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